für Bauchmenschen

Haben Sie heute schon Ihre innere Stimme gehört? Nein? Ganz ehrlich: lange Zeit dachte auch ich, den Begriff wohl kennend, bei mir gibt es das nicht oder sei kaputt. Innere Stimme, was sollte das sein? Auch über das Unterbewusstsein hatte ich mir kaum Gedanken gemacht. Ich war halt ein Kopfmensch und heute bin ich ein Überlebender (-> über mich).

Zum Glück wissen wir jetzt, dass wir mehr sind als biomechanische Maschinen und wir akzeptieren, dass es zwischen Himmel und Erde mehr wunderbare Dinge gibt, als wir wirklich (wissenschaftlich) erklären können. Und endlich begreifen wir auch, dass unsere Körper und unsere Seelen miteinander sprechen, sich nähren und sich auch mal nicht verstehen. Wenn wir genau hinhören, hinsehen und hinfühlen, bemerken wir die Einheit und Umarmung unserer beiden Pole und wie sie einander anhängen. Nicht immer genügen rationale Erklärungen und schon gar nicht ein Wille wie: “das darf nicht sein“, wenn es mal nicht gut läuft in dieser inneren Beziehung.

Wussten Sie, dass in unserem Oberbauch (-> Sonnengeflecht) wohl mehr Neuronen wirken als in unserem Gehirn? Erklärt das unsere Erfahrung, dass am Ende immer der Bauch das Hirn kontrolliert und nicht umgekehrt? Die Philosophen diskutieren diese Erkenntnis aus der Neurobiologie als Determinismus. Was war zuerst: die Handlung oder der bewusste Entschluss dazu? Oder haben wir nachher nur eine Erklärung für unser Handeln parat? Doch so neu ist die Beobachtung nicht. Warum sonst hat Moses die 10 Gebote empfangen? Unser Gehirn speichert in Emotionenund Sinneswahrnehmungen wie die Computer in Bits und Bytes. Gefühle sind die Sprache des Gehirns und das ist wohl das Gegenteil von unseren bewussten, vernünftigen, rationalen Entscheidungen, auf die wir manchmal so stolz sind.

All das führt dazu: unser Unbewusstes ist viel mächtiger und vor allem wichtiger für uns, als es auf den ersten Blick scheint. Das Unbewusste stützt und schützt das Bewusste, entlastet es hier und ermahnt es dort. Vor allem ist es zudem die Sprache unseres Körpers, denn der hat mitzureden, wenn es um unser Wohlbefinden geht. Nicht immer hören wir zu oder verstehen, was wir da gesagt bekommen. Doch wir können, mit etwas Unterstützung, einen Zugang finden und wieder ins Verstehen kommen. Akzeptieren wir erst einmal, dass es verschiedene Wege gibt, die zum gleichen Ziel führen, können wir auch die ersten Schritte tun. Es gibt nicht die eine Sprache des Unbewussten. So verschieden wie die Sprachen der Welt sind auch die Wege hinein ins Unbewusste. Was hilft hat Recht, ist meine Erkenntnis. Hypnose und hypnotische Trance gehören seit tausenden Jahren dazu. Wenn Sie mögen, machen wir uns gemeinsam auf den Weg.