Angst vor Spinnen – Arachnophobie

Diese Spinne ist nicht echt

Die Arachnophobie (Spinnenphobie) ist eine der am weitesten verbreiteten Ängste vor Tieren. Vor den achtbeinigen Tieren ekeln sich zwar viele Menschen, aber Menschen mit einer Arachnophobie können den Anblick von Spinnen kaum ertragen. Sie reagieren mit Angstzuständen, die sich bis zur Panik steigern können, oft begleitet von Schweißausbrüchen, Atemnot und Herzrasen.

Warum ist das so? Warum hat der eine Mensch Angst vor Spinnen und der andere weniger oder gar nicht? Die Ursachen sind wohl vielschichtig, multifaktoriell also.

Unser biologisches Design ist viel älter als unser modernes Hirn. In Europa herrschte einst ein subtropisches Klima, die Tiere waren größer und gefährlicher, auch die Spinnentiere. So war es wohl von Vorteil, einen Skorpion rechtzeitig zu erkennen, bevor man mit bloßen Füßen darauf trat. Das gleiche galt natürlich auch für giftige Spinnen. Es ist eine Überlebensreaktion, entwickelt durch die Evolution des Menschen. In unübersichtlichen potentiell gefährlichen Situationen schaltet unser Gehirn in die ältesten Hirnbereiche, um schneller reagieren zu können. Für diese Hirnbereiche spielt es keine Rolle, dass es heute in Deutschlands Natur keine gefährlichen Spinnen gibt.

Eine andere Erklärung ist das Erlernen der Arachnophobie von Vorbildern. Kinder übernehmen das Verhalten, wenn die Eltern ängstlich auf Spinnen reagieren.

Bei einigen indigenen Völkern ist die Arachnophobie überraschenderweise unbekannt, obwohl in deren Lebensräumen oft viel gefährlichere Spinnen vorkommen als in Deutschland. Die Ängste der Spinnenphobiker hängen also nicht mit einer realen Bedrohung zusammen. Gleichwohl ist die Angst real und kann die Lebensqualität erheblich einschränken.

Natürlich kann man mit Arachnophobie leben, solange man selten mit Spinnen in Berührung kommt oder nur milde Symptome entwickelt – die Begegnung mit einer Spinne also lediglich als unangenehm empfunden wird. Wenn aber die Angst vor Spinnen die Lebensqualität erheblich einschränkt, wenn Vermeidung den Alltag bestimmt, dann kann und sollte man sich helfen lassen.

Die Hypnosetherapie bietet hier großartige Möglichkeiten, die Ängste zu vermindern und Erleichterung zur erreichen, ohne sich Spinnen real aussetzen zu müssen.

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